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März 2026
Lebenshilfe Fürth Momente

Gemeinsam auf neuen Wegen
Was uns bewegt. Neu erzählt.

Raum für die Gesichter und Geschichten
der Lebenshilfe Fürth e.V.

Herzlich Willkommen!

Liebe Leserin, lieber Leser,

unsere Stadt lebt von Menschen,
die sich füreinander einsetzen.
Von Menschen, die gemeinsam etwas bewegen.

Die Lebenshilfe Fürth gehört seit vielen Jahren
zu diesen wichtigen Partnern.
Sie stärkt das Miteinander und setzt sich dafür ein,
dass alle Menschen in unserer Gesellschaft ihren Platz haben.

In diesem Newsletter finden Sie
Geschichten aus dem Alltag der Lebenshilfe:
von helfenden Menschen,
von guten Ideen und von Projekten,
die unsere Stadt ein Stück inklusiver machen.

Viel Freude beim Lesen wünscht Ihnen

Dr. Thomas Jung,
Vorsitzender des Aufsichtsrats

 

Danke für Ihre Teilnahme an unserer Umfrage

Über 420 Menschen haben an der Umfrage teilgenommen.

Ihre Ideen und Wünsche waren für uns sehr wertvoll.
Daraus ist der Lebenshilfe-Newsletter entstanden.

Ein News-Letter ist eine E-Mail mit Neuigkeiten,die man regelmäßig bekommt.
Einige Texte sind in Einfacher Sprache geschrieben.
Diese Stellen sind mit einem Bild gekennzeichnet.

Damit bleiben Menschen verbunden und erfahren,
was täglich in unseren Einrichtungen entsteht.

Schön, dass Sie Teil der Lebenshilfe Fürth sind!

 
BlickPunkt

Hier schauen wir genauer hin.
Wir blicken auf ein bestimmtes Thema.

Zum Beispiel:

  • eine Person aus unserem Verein

  • eine Beeinträchtigung oder ein Krankheitsbild

  • ein besonderes Projekt

  • oder ein wichtiges Thema im Alltag

Leben mit ADHS –
Konfetti im Kopf 


Manche Gedanken sind ordentlich sortiert.
Andere tanzen durcheinander – wie Konfetti.

„ADHS“ steht für:
Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung.

Das bedeutet:
Einigen Menschen fällt es oft schwer, aufmerksam zu bleiben.
Viele lassen sich schnell ablenken.
Sie sind eher verträumt oder vergessen Dinge schnell.

Manche Menschen handeln spontan oder impulsiv.
Sie sind oft unruhig oder zappelig.
Still sitzen fällt dann nicht leicht.

Es betrifft Kinder und Erwachsene.

Menschen mit ADHS denken oft schnell und vernetzt.
Es ist für sie nicht leicht, sich zu konzentrieren.

Viele Reize kommen gleichzeitig an.
Zum Beispiel Geräusche, Licht oder Gedanken.
Das kann schnell zu viel werden.

Ein Kopf voller Konfetti kann chaotisch sein –
aber auch voller Ideen, Energie und Kreativität.

ADHS ist eine Besonderheit im Gehirn.
Man kann sie nicht sehen.
Und doch begleitet sie viele Menschen jeden Tag.
In der Schule, im Beruf und im Alltag.

Kurz-Interview

Brigitte Daubner-Marcordes, Schulleiterin der Clara und Dr. Isaak Hallemann Schule, berichtet im Kurz-Interview über den schulischen Umgang mit ADHS.

Welche Bedeutung hat ADHS an Ihrer Schule?
ADHS betrifft grundsätzlich alle Schularten.
Auch an unserem Förderzentrum mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung ist dieses Thema von großer Bedeutung. Viele unserer Schülerinnen und Schüler mit kognitiven Einschränkungen zeigen ADHS als zusätzliche Begleiterscheinung.

Wie werden die Schülerinnen und Schüler unterstützt?
Ein wesentlicher Vorteil der Hallemann Schule sind die kleinen Klassen mit acht bis zwölf Kindern. Diese Struktur ermöglicht es uns, sehr individuell auf die Bedürfnisse der einzelnen Schülerinnen und Schüler einzugehen.

Welche Rolle spielt das Fachpersonal?
Benötigen Kinder eine besonders intensive Unterstützung, kann zusätzlich eine Schulbegleitung eingesetzt werden. Diese unterstützt im Unterricht und begleitet die Kinder bei Bedarf auch während kurzer Auszeiten.

Welche Maßnahmen haben sich im Umgang mit ADHS bewährt?
Für Schülerinnen und Schüler mit ADHS ist es besonders wichtig, ihrem natürlichen Bewegungsdrang regelmäßig nachkommen zu können. Eine klare und verlässliche Tagesstruktur gibt den Kindern Sicherheit und Orientierung.

An der Hallemann-Schule wird daher bewusst nach dem Prinzip des „bewegten Lernens“ gearbeitet:
Lernen findet nicht ausschließlich im Sitzen statt,
sondern wird aktiv und abwechslungsreich gestaltet.

 
Menschen-Momente

Hier stellen wir eine Person
und ihre Geschichte vor.

Wir führen ein Interview.
Das heißt: Wir stellen Fragen.

Die Person erzählt aus ihrem Leben, von ihrer Arbeit oder von einem besonderen Erlebnis.

Mein Weg zum Traumjob

Can Toraman erzählt von seinem Weg ins berufliche Leben in der Lebenshilfe Fürth.

Ich bin Can, 25 Jahre alt und komme aus Fürth.

Schon als Jugendlicher war ich aktiv auf Social Media.

Heute habe ich einen eigenen Kanal auf Instagram.

Dort zeige ich die Stadt Fürth.

Ich berichte über Neuigkeiten und Entwicklungen.

„Mein Weg in die Geschäftsstelle
der Lebenshilfe Fürth war nicht gerade.“

Zunächst war ich im „Zentrum für berufliche Bildung und Arbeit“ – kurz „zbba“.

Dort kann man verschiedene Berufe kennenlernen.
Man kann Praktika auf dem ersten Arbeitsmarkt machen.
Wenn alles gut läuft, kann man übernommen werden.

Über das zbba kam ich in den Einzelhandel.
Dort habe ich 2 Jahre gearbeitet.
Am Anfang war ich zufrieden.

Mit der Zeit wurde mir die Arbeit zu eintönig.
Es war auch körperlich anstrengend.
Und eine feste Übernahme war nicht möglich.

Ich wollte nicht dauerhaft Praktikant bleiben.
Ich wollte meine Fähigkeiten besser nutzen.

Deshalb habe ich ein Gespräch gesucht.
Mit meiner Berufsbegleiterin von Pro.Arbeit.

Ich habe ehrlich gesagt, dass ich unzufrieden bin.
Und dass ich mir etwas Neues wünsche.

Pro.Arbeit wusste von meinem Hobby auf Social Media.
Sie nahmen Kontakt mit Lena Rothenberger aus dem Team Kommunikation auf.

So konnte ich ab März 2024 als Praktikant starten.
Die ersten Monate vergingen sehr schnell.

„Mir wurde klar: Das ist genau der richtige Job für mich.“

Ich kann kreativ arbeiten.
Und ich lerne viel.

Seit Oktober 2025 bin ich fest angestellt. Und sehr glücklich mit meiner Arbeit.

„Ich fühle mich sehr wohl im Team Kommunikation.
Und bin dankbar, meinen Platz gefunden zu haben!“

 
Vorstellung – Team Kommunikation
Das Team Kommunikation der Lebenshilfe Fürth e.V. vor der Geschäftsstelle (v.l.n.r.): Can Toraman, Michaela Ortlieb, Lilit Zebli-Avayan, Jamie Neamtu und Lena Rothenberger.

Das Team Kommunikation der Lebenshilfe Fürth e.V. vor der Geschäftsstelle (v.l.n.r.): Can Toraman, Michaela Ortlieb, Lilit Zebli-Avayan, Jamie Neamtu und Lena Rothenberger.

  • Can Toraman             – Social Media 
  • Michaela Ortlieb        – Öffentlichkeitsarbeit 
  • Lilit Zebli-Avayan      – Fundraising 
  • Lena Rothenberger   – Recruiting & Social Media 

Wir informieren, verbinden und geben Einblicke.

Haben Sie Fragen, Ideen oder Themen-Vorschläge?
Dann wenden Sie sich gerne an uns.
Wir freuen uns über Ihre Nachricht.

newsletter@lebenshilfe-fuerth.de 

Erklärung der Aufgaben

Can Toraman – Social Media
Herr Toraman erstellt Beiträge für Social Media.
Er veröffentlicht Texte, Bilder und Videos.
So erfahren viele Menschen von unserer Arbeit.

Michaela Ortlieb – Öffentlichkeitsarbeit
Frau Ortlieb informiert die Öffentlichkeit.
Sie erzählt, was die Lebenshilfe macht.
Zum Beispiel schreibt sie Texte für die Internet-Seite oder spricht mit Zeitungen.

Lilit Zebli-Avayan – Fundraising
Frau Zebli-Avayan spricht mit Menschen und Firmen.
Sie bittet um Spenden.
So bekommt die Lebenshilfe Geld für Projekte.

Lena Rothenberger – Recruiting und Social Media
Frau Rothenberger sucht neue Mitarbeitende.
Das nennt man Recruiting.
Außerdem betreut sie die Social-Media-Seiten der Lebenshilfe. 

Ein besonderer Dank gilt unserer Werk-Studentin
Jamie Shania Neamtu.

Sie hat die Umfrage
und den neuen News-Letter möglich gemacht.

 
Was war – Fasching

Der Februar war bunt – denn im Februar feiern wir Fasching.

Viele Menschen haben sich verkleidet.
Es gab bunte Masken, Musik und gute Stimmung.

Manche Menschen sind laut. Manche sind leise.
Manche mögen Trubel. Manche brauchen Ruhe.
Und das ist gut so.

Fasching zeigt: Jeder Mensch ist anders.

Unterschiede sind erlaubt.
Und sie dürfen gefeiert werden –
genauso wie in der Lebenshilfe Fürth.


Kopf und Kragen Disco


Im Februar trafen sich viele zum Tanzen im Kopf und Kragen Club.

Jeder ist willkommen.
Die Disco ist barrierefrei.

Die Offenen Hilfen helfen bei der Organisation.

Das Motto ist:
Gemeinsam tanzen, lachen und anstoßen.

DJ Andi und DJ Pauli spielten Musik für jeden Geschmack.

Die Disco ist zweimal im Jahr.
Sie beginnt um 19 Uhr.
Und endet um 24 Uhr.

Alle Menschen ab 16 Jahren dürfen kommen.

Die nächste Disco ist am 16. Oktober 2026.


Fasching im Marsweg


Die Bewohner der Wohnstätte feierten eine Faschings-Party.

Einige Gäste haben sich
bunt verkleidet.

Der Raum war geschmückt mit Girlanden und Luftballons.

Die Tanzgruppe TSA Seukonia aus Ammerndorf
zeigte tolle Tänze.

Die Auftritte waren schwungvoll zur Musik.
Sie haben allen sehr gut gefallen.

Viele Gäste haben gelacht und mitgetanzt.
Die Stimmung war fröhlich und ausgelassen.

Hier finden Sie das aktuelle Programm der Offenen Hilfen

 
Was kommt – Termine

24. April 2026
Flohmarkt der Elisabeth Kraus Schule
Ohlauer Straße 20, 90522 Oberasbach

25. April 2026
Punkrock Konzert „Punk für alle“
Kopf und Kragen Club, 90762 Fürth

02. Mai 2026
Europäischer Protesttag zur Gleichstellung
von Menschen mit Behinderung

Konrad-Adenauer-Anlage, 90762 Fürth

09. Mai 2026
Kunstgarten-Fest „Fürth feiert Vielfalt“
Marsweg 19, 90763 Fürth

16. Mai 2026
Sportfest für Alle
Julius-Hirsch-Sportzentrum, 90762 Fürth

Hier finden Sie die Termine auf unserer Homepage

 
Lust, mitzumachen?

Möchten Sie auch in der nächsten Ausgabe mitmachen?
Teilen Sie uns Ihre Geschichte, Erfahrung oder Ideen mit.

Wir freuen uns auf Sie!

Lebenshilfe für Menschen mit geistiger
oder anderer Behinderung Fürth e.V.
Ludwig-Erhard-Str. 17
90762 Fürth
newsletter@lebenshilfe-fuerth.de 

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